BUGA – Energie-Erlebnis-Park
Im Spiel mit Wind, Wasser, Licht und Muskelkraft
Die Jury-Entscheidung fiel einstimmig: Den besten Entwurf für den Energie-Erlebnis-Park zur BUGA bot das Büro Schrickel + Partner aus Berlin. Besonders lobte das Gremium die gute Umsetzung der unterschiedlichen Energiearten und den Erlebniswert der Objekte insbesondere für Kinder.
Die fünfköpfige Jury aus Vertretern der Stadt, der BUGA-Gesellschaft, BUGA-Zweckverband und Fachleuten hatte zuvor aus 13 interessanten Entwürfen auszuwählen. Kreativität, Umsetzbarkeit, Nachhaltigkeit und realistische Kosten waren wesentliche Faktoren der Entscheidung.
Nun wird an der Umsetzung des ca. 250.000 Euro kostenden Erlebnisparks gearbeitet. Fast alle Objekte aus dem Gewinner-Entwurf sollen 2014 hier ihren Platz erhalten.
In Frage stehen zurzeit noch der Kristallgarten, da er erst abends seine Schönheit entfaltet, das Gelände aber nur bis 18:00 Uhr geöffnet hat und die Weidenlounge, da diese bisher in einem geschützen Gebiet geplant wurde.
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Premnitz auf dem Weg zur BUGA 2015 »
| Urteil der Jury: |
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„Das Konzept ist durchgängig gut gestaltet,
unterschiedliche Energiearten werden bedient bzw. thematisiert, der
Erlebniswert vor allem auch für Kinder ist sehr gut, Kostenermittlung
und Materialauswahl sind plausibel, Nachhaltigkeit einzelner Objekte ist
gut vorstellbar, Darstellung des Konzeptes ist sehr gut.“ |
Die Elemente des Energieparks – Rohstoffe und Kraftwerke
1. Der Windtunnel
Mit einem begehbaren originalen Windrad-Flügel soll der Rundgang durch Natur und Naturgewalten im Premnitzer Energiepark 2015 beginnen. Die imposante Größe zeigt, welche Kräfte hier eingefangen werden. Im Flügel wird die Windkraft körperlich erlebbar. Ein Propeller, ausgelöst durch eine Lichtschranke, erzeugt einen Luftstrom, der die Besucher umweht.
2. Der Wassertunnel
Feine Wasserstrahlen formen einen Wandelgang, fast wie einen Wasserfall, entlang des Hauptweges. Der Besucher der hindurch läuft erlebt die Kraft des Wassers, den Duft von feuchter Luft und die optischen Effekte im Zusammenspiel mit
dem umgebenen Licht.
3. Die Flimmerwand
In tausenden Spiegeln wird die Sonne durch die 10 m hohe Flimmerwand eingefangen. Die Wand aus kleinen, reflektierenden Spiegelblättchen wird durch Windböen in Bewegung gesetzt und fängt an zu funkeln. Die Lichtpunkte lassen die Umgebung schimmern.
4. Der Windwirbel
Das Logo der Buga wird in abgewandelter Form zum Windrad, welches von Menschenhand betrieben werden kann. Die Flügel der Blume sind unaerodynamisch gestaltet, damit sie nicht vom Wind allein bewegt werden.
5. Die Radler-Bar oder Wasserorgel
Bequem, wie an einer Bar sitzend, können Erwachsene hier über Pedale mit ihrer Muskelkraft Wasserstrahlen erzeugen. Mit ihnen kann man verschiedene Bojen mit Klangobjekten im Wasser treffen und eine ganz eigene Musik erzeugen.
6. Fachexkurs – der Energieverbrauch im Garten
Wissenswertes zum Thema „Garten und Energie“ wird im Gastronomiebereich anschaulich aufgebaut. So wird z. B. der Brennwert verschiedener Holzarten mittels Holzkugeln dargestellt und mannshohe Wasserflaschen vermitteln welche Mengen an Wasser die Bäume oder der Rasen benötigen.
7. Der Kristallgarten
Quarzkristalle die mit Fotovoltaikzellen ausgestattet sind, fangen durch LEDs an zu leuchten, nachdem sie sich den gesamten Tag unauffällig in der Sonne aufgeladen haben.
8. Die Weidenlounge
Der Kraft der Natur entspannt nachspühren – in Weidenkörben unter einer Weide schwebend.
9. Das Kinderkraftwerk
Verschiedene Spielgeräte werden durch die Bewegung und das Spielen zu kleinen Kraftwerken, lösen beim Schaukeln oder Drehen mit hydraulischem Unterdruck Wasserfontänen aus.








