Maske ohne nähen

Maske ohne nähen

So basteln Sie sich Ihren Corona-Mundschutz

Über Masken wird in der Corona- Krise immer wieder diskutiert. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat in der Coronakrise seine Einschätzung für das Tragen von Masken geändert. Wenn Menschen – auch ohne Symptome – vorsorglich eine Maske tragen, könnte das das Risiko einer Übertragung von Viren auf andere mindern.

Selbst gemachte Schutzmasken seien besonders vor dem Hintergrund der Knappheit medizinischer Masken eine kluge Idee, sagte auch der Virologe Christian Drosten. Die Schutzeigenschaften hängen aber stark von Material und Nutzung ab. Fest gewebte sind besser geeignet als leicht gewebte Stoffe. Es wird vermutet, dass sie das Risiko einer Ansteckung verringern, weil sie den Tröpfchenauswurf reduzieren und das Bewusstsein für achtsamen Umgang mit sich und anderen unterstützen können. Das Problem liegt auch in den Symptomen! Denn nicht jeder, der mit Sars-CoV-2 infiziert ist, bemerkt das auch. Manche Infizierte erkranken gar nicht, können den Erreger aber trotzdem weitergeben. Deshalb wichtig: Die Regeln zum Husten- und Niesen, zur Händehygiene und zum Mindestabstand sollten auch mit Masken weiterhin eingehalten werden! Alles, was Sie brauchen, ist ein Stückchen Stoff oder ein Tuch und zwei Haargummis oder ausgediente Socken.