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Einbau von Rauchwarnmeldern ab dem ersten Quartal 2019

16.05.2018 14:31
Gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht im Land Brandenburg bis 2020

Gesetzliche Rauchwarnmelderpflicht im Land Brandenburg bis 2020

Zur Einführung der Rauchwarnmelderpflicht in Brandenburg wurde 2016 die Brandenburgische Bauordnung geändert und ergänzt. Sie besagt seitdem: „In Wohnungen müssen 1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und 2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“ Anders als in anderen Bundesländern ist somit in Brandenburg der Einbau von Rauchwarnmeldern nicht nur in Schlaf- und Kinderzimmern vorgesehen. Auch in Fluren, Wohn- und Arbeitszimmern besteht dann diese Pflicht. Ausgenommen sind Küchen, Bäder und Toiletten, weil diese im Sinne der Bauordnung nicht als Aufenthaltsräume gelten.

WBG-Vorstand Henry Ketter erläutert dazu: „Die WBG ist sich dieser neuen Aufgabe bewusst, denn neben dem Einbau kommen auf alle auch die Kosten der jährlichen Funktionsprüfung zu. Die Prüfung sollte zudem nicht jedes Jahr Unruhe in die Haushalte bringen und von außen möglich sein.“ Entsprechend aufwendig sind die zur Zeit stattfindenden Verhandlungen mit möglichen Dienstleistern. Wichtig dabei ist auch die Einhaltung der DIN 14676. Sie regelt sehr genau Planung, Einbau, Funktion, Instandhaltung und sogar den Batteriewechsel der Rauchwarnmelder.

Bis zum geplanten Einbaustart im ersten Quartal 2019 wird dies aber geklärt sein. Wir werden an dieser Stelle frühzeitig darüber berichten.

 

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