Login

Wir über uns

Über 60 JAHRE WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFT IN PREMNITZ

Wir, die Wohnungsbaugenossenschaft Premnitz e.G., haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Genossenschaftsgedanken für unsere Mitglieder attraktiv und zeitgemäß mit Leben zu füllen. Genossenschaft heißt für uns nicht nur Wohnrecht auf Lebenszeit, sondern auch ein Leben in einer sicheren Gemeinschaft, in der viele Gleichgesinnte an der Mitgestaltung des Unternehmens beteiligt sind. 

Premnitz ist ein attraktiver Wohnort. Als einer der größten Wohnungsbauunternehmen der Stadt bieten wir Jung und Alt, Familien und Alleinstehenden ein vielfältiges Wohnangebot zu angemessenen Mietpreisen. Dabei möchten wir unseren Mietern ein verlässlicher und flexibler Partner sein. Daher unternehmen wir für Sie auch in Zukunft alle Anstrengungen, den Wohnungskomfort auf einem gleich bleibend hohen Niveau zu halten und gemeinsam weitere neue Wohnlösungen anzustreben.

Gewachsen für und durch die Menschen der Stadt
Am 20. August 1954 trafen sich Mitglieder des Rates des Kreises und 20 Arbeiter des Kunstseidenwerkes zur Gründungsversammlung der neuen Arbeiter-wohnungsbaugenossenschaft des VEB Kunstseidenwerk „Friedrich Engels“, kurz AWG. Zwölf von ihnen wurden die Gründungsmitglieder der heutigen WBG Premnitz eG. Die Gründung solcher Genossenschaften wurde 1953 in einer Verordnung von der Staatsführung der DDR festgelegt. Mithilfe staatlicher und betrieblicher Hilfen sollten Wohnungsgenossenschaften gefördert werden, um schneller als es von staatlicher Seite möglich war den immensen Wohnungsbedarf der damaligen Zeit zu decken. Mit der materiellen Unterstützung der „Partnerbetriebe“ der Genossenschaften und dem persönlichen Einsatz der Mitglieder in zahlreichen Aufbaustunden wurde es geschafft einen Großteil des Bedarfs in den Folgejahren per Neubau abzudecken.
Erste Häuser der AWG
Reihen- und MehrfamilienhäuserAls erste Genossenschaftsbauten entstanden in Premnitz drei Reihenhausblöcke in der Karl-Marx-Straße. 1956 konnten sich 14 Familien freuen hier ein neues Zuhause zu finden. Im Vergleich zum Altbau gab es hier schon solchen „Luxus“ wie Innentoiletten. Damaliger Standard waren solche im Hof oder im Treppenhaus auf der halben Treppe. Bis 1958 waren schon 76 diese Wohnungen bezogen. Der Bedarf wuchs aber aufgrund des erhöhten Arbeiterbedarfes im Kunstseidenwerk weiter. Zusammen mit dem staatlichen Wohnungsbau entstand 1957-58 das Wohngebiet am Dachsberg in neuer Blockbauweise. In den 60er Jahren wurde sich der Wasserlage südlich des Bahnhofs zugewandt. Die AWG zählte da schon rund 940 Mitglieder (Stand 31.12.1964). 1963-1968 wuchs das neue Zentrum Premnitz. Die kleine GWG Premnitz mit ihren 36 Wohnungen in der Garten und Bahnhofstraße schloss sich 1973 der AWG zur gemeinsamen Genossenschaft an. In den 80er wurde bestehende Wohngebiete „Aufgestockt“. Die Lage von Premnitz zwischen Bahn und Überschwemmungswiesen ließen nur eingeschränkt Flächen für mögliche Wohnbebauung zu.
Die Situation in den 80er Jahren
Die Situation der 4.437 Wohnungen 1986 in der Stadt stellte sich wie folgt dar: 74% besitzen fließend Warmwasser, 53% ein modernes Heizungssystem, 93% ein Innen-WC90% besitzen ein Bad bzw. eine Dusche ein gutes Drittel dieser Wohnungen (35,7%) gehörten zur AWG.
Qualität statt Quantität nach der Wende
Die Wende brachte eine völlige Umkehrung der Herausforderungen. Nicht mehr Wohnungsbau sondern Rückbau und Aufwertung standen bald auf der Tagesordnung der 1990 als Rechtsnachfolger der AWG gegründeten WBG Premnitz eG. Die Stadt Premnitz verlor seit 1990 rund ein Drittel ihrer Einwohner. Für die WBG hieß diese aber nicht resignieren, sondern in die Zukunft schauen. Neben notwendigem Rückbau wurde die Sanierung des Bestandes angepackt. Bestes Beispiel: der sogenannte „Westdeutsche Block“ Erich-Weinert-Straße 2-10b. Neue Aufzüge erschließen die Wohnungen barrierearm, größere Balkone und eine neue Innenausstattung sorgen für ein gutes Wohngefühl. Der modern sanierte Block ist seither ein stimmiges Aushängeschild für das neue Stadtzentrum.
Die heutige Entwicklung
Im neuen Jahrtausend konnte sogar der Wohnungsmarkt mit punktuelle Neubauten ergänzt werden. Die WBG baute Stadtvillen – barrierefrei und mit moderner Heizung per Wärmepumpe ausgestattet. Bislang letzter Neubau ist die Komfortwohnanlage, welche die WBG 2013 an die Mieter übergeben konnte. Barrierefrei, mit ebenerdigen Duschbädern, Böden in Holzoptik, modernes sparsames Heizsystem und Fußbodenheizung sorgen für Behaglichkeit und Wohlbefinden bis ins hohe Alter. Im Hof befindet sich ein ebenerdiger Radschuppen und ein schön bepflanztes Rondell mit Sitzgruppe zum Treffen mit den Nachbarn.
Ausstattungen und Services
Ihren Mitgliedern bietet die WBG Premnitz in der neuen Zeit nicht nur schöne Wohnungen und schnelles Reagieren bei Havarien und handwerklich gute Arbeit bei Reparaturen. Auch darüber hinaus gibt es Service für die Mitglieder. Per Fliesenkatalog kann sich jedes Mitglied sein Traumbad aus den angebotenen Designs zusammenstellen. Ob „Talia“ oder „Marmo“ - hier wird der Individualität der Mitglieder Rechnung getragen. Und natürlich gibt es auch für die Böden in den Zimmern diverse Varianten zur Auswahl. Auch über satte Rabatte bei Kooperationspartnern können sich die Mitglieder freuen. So erhalten Sie 10% Rabatt auf Autoreparaturleistungen beim Autohaus Schulz in Premnitz. Auch der Baumarkt Hummel gewährt einen Rabatt von 5%.
„Die WBG hat in ihren 60 Jahren des Bestehens die verschiedenen Zeiten erlebt. War es in den Anfangsjahren der Wohnungsmangel, der die Unternehmenspolitik prägte und Neubauten erforderlich machte ist es jetzt der Qualitätsanspruch an die Wohnung und die Genossenschaft selbst, die entscheidend ist“, resümiert Henry Ketter, Vorstand der WBG Premnitz, die wechselvolle Geschichte der WBG und den genossenschaftlichen Anspruch der Gegenwart. Dieser erstreckt sich nicht nur auf die Genossenschaftler, sondern auch auf die Entwicklung und das Erscheinungsbild von Premnitz.